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IMC-Konzept 2017-11-28T09:34:49+00:00

Das IMC Zweitmeinungskonzept

Die IMC bietet im Rahmen eines integrierten Versorgungsvertrages eine ärztliche Zweitmeinung vor avisierten oder schon terminierten Rücken- oder Gelenkoperationen (Hüfte, Knie, Schulter) in besonders qualifizierten schmerztherapeutischen Schwerpunktzentren an.
Um beim Zweitmeinungsprogramm teilzunehmen benötigen Mitglieder unserer Vertragskassen lediglich eine Überweisung für eine Zweitmeinung oder eine Krankenhauseinweisung zur OP.
In unseren Schmerzzentren erhalten die Patienten innerhalb von 7 Tagen (5 Werktagen) einen Termin für eine interdisziplinäre Untersuchung und Zweitmeinung zur geplanten Operation.
Bei dieser Untersuchung wird der Patient in einem mehrstündigen, ausführlichen, diagnostischen Screening von qualifizierten Physio-, Psycho- und Schmerztherapeuten untersucht. Nach dem Screening berät das Team den Patienten über die für ihn besten therapeutischen Maßnahmen:

  • Operation ist angezeigt
  • Operation ist nicht nötig, wenn der Patient an einer hochintensiven, interdisziplinären und multimodalen Behandlung im Schmerzzentrum teilnehmen kann. Hierzu ist auch eine Abstimmung mit der Kasse erforderlich.
  • Operation ist nicht nötig, eine Optimierung der bisherigen Regelversorgung ist ausreichend.

In unserem Zweitmeinungskonzept wird der Patient mit der Zweitmeinung nicht „allein“ gelassen.
Das Schmerzteam gibt dem Patienten im Falle einer OP-Ablehnung eine ausführliche Begründung für seinen Arzt und bespricht – falls erforderlich – mit dem behandelnden Arzt auch die möglichen Änderungen in der Regelversorgung.

Ablauf IV Zweitmeinung vor Rückenoperationen

Einer OP wird nur zugestimmt, wenn das Schmerzteam keine ausreichende Besserung mit einer ambulanten Therapie erwarten kann.

Wenn das Team der Auffassung ist, eine Optimierung der Regelversorgung vermeidet eine OP, begründet das Team diese Entscheidung und bespricht es gegebenenfalls mit dem behandelnden Arzt.

Wenn eine OP mit dem IV-Programm zu vermeiden wäre, wird dieses Programm dem Patienten angeboten. Durch die individuellen Therapiepläne und die hohe Behandlungsintensität kann so die OP erfolgreich vermieden werden.

Ablauf IV Zweitmeinung vor Gelenkoperationen

Eine Erweiterung zum IVZ stellt das IVG – Integrierte Versorgung Gelenkschmerz – dar. Hierbei handelt es sich um ein Anschlussprogramm zum IVZ, speziell konzipiert zur Vermeidung unnötiger Operationen der großen Gelenke Hüfte, Knie, Schulter. Beim IVG kann zwischen dem IVG1 (12 Wochen Behandlung) und dem IVG2 (3 Wochen Behandlung) unterschieden werden.

Auch hier wird einer OP nur zugestimmt, wenn unsere Experten keine ausreichende Besserung in einer ambulanten Therapie erwarten.

Wie bei der Rücken-Zweitmeinung begründet das Team die Entscheidung, gegebenenfalls bespricht der Schmerzarzt dies mit dem behandelnden Arzt

Das IVG1 ist eine interdisziplinäre, multimodale Behandlung über 12 Wochen im Schmerzzentrum.

Das IVG2 ist eine hochintensive, interdisziplinäre, multimodale Behandlung über 3 Wochen im Schmerzzentrum.


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