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IMC-Konzept 2017-12-20T10:01:35+00:00

Das IMC-Rückenschmerzkonzept

  • Unser „IMC-Rückenschmerz-Konzept“ haben wir 2004 zusammen mit Schmerzärzten entwickelt, 2005 vorgestellt und bis 2007 zunächst auf seinen Nutzen und Erfolg in 5 Schmerzzentren geprüft. Die zweijährige Prüfphase verlief sehr positiv, sodass wir ab 2007 die Behandlungskapazität auf über 30 Schmerzzentren erweitern konnten.
  • Wir begreifen das gesundheitspolitische und medizinisch-therapeutische Problem „Rückenschmerz“ als komplexe bio-psycho-soziale Herausforderung und integrieren deshalb frühzeitig multimodale interdisziplinäre Behandlungsansätze
  • Unser „IMC-Rückenschmerz-Konzept“ konzentriert sich auf die Patientengruppe der gefährdeten 10%, die trotz Regelversorgung länger als 6 Wochen an Rückenschmerzen leiden und daher eine Chronifizierung der Rückenschmerzen droht. Deshalb werden Patienten auch erst nach einer AU-Dauer von 4-6 Wochen von unseren Vertragskassen in das IMC-Rückenschmerzprogramm eingesteuert.
  • Bisher wurden über 17.000 Patienten von unseren Vertragskassen an unsere vertraglichen Schmerzzentren vermittelt und behandelt.
  • Alle Patienten waren vorher schon mehrere Wochen auf Grund einer M40-M54 Diagnose krankgeschrieben und wurden im Rahmen der Regelversorgung behandelt.

Ablauf:

  • Die Einweisung der Patienten in das Programm erfolgt durch die jeweilige Vertragskasse.
    Hauptkriterien sind die ICD Kennzeichen M40-M54 und eine AU Dauer von min. 4 Wochen.
  • Die von der Kasse zugewiesenen Patienten erhalten innerhalb von 7 Tagen einen Termin für das interdisziplinäre diagnostische Screening (Schmerzarzt, Physio- und Psychotherapeut) im Schmerzzentrum.
  • Nach dem Screening entscheidet das Behandlungsteam über die Aufnahme des Patienten in das „IMC-Rückenprogramm IVR“ oder über einen alternativen Therapievorschlag für eine Weiterbehandlung in der Regelversorgung
  • Ist eine Aufnahme in die Behandlung im „IMC-Rückenprogramm“ zur 100%-igen Wiederherstellung der AF erforderlich,
    muss sie innerhalb von 7 Tagen nach dem Screening beginnen. Die Behandlung ist hochintensiv, jeden zweiten Tag ist der Patient im Zentrum.
  • Die Therapiepläne sind multimodal und werden vom „Behandler-Team“ (Schmerzarzt, Physio- und Psychotherapeut) individuell auf die Bedürfnisse des Patienten ausgerichtet.
  • In regelmäßigen „Team-Gesprächen“ werden die therapeutischen Fortschritte des Patienten besprochen und gegebenenfalls weitere Optimierungen am Therapieplan vorgenommen.
  • Behandlungsziel ist, den Patienten innerhalb von 4 Wochen wieder zu 100% arbeitsfähig (oder vergleichbarer Zustand bei nicht berufstätigen) zu machen und den Alltag des Patienten wieder zu normalisieren.
  • Wird dies nicht in 4 Wochen erreicht, schließen sich maximal weitere 4 Wochen Therapie an, allerdings zu deutlich niedrigeren Kosten.
  • Die Schmerzdokumentation erfolgt durch Patienten und Behandler. Der Patient dokumentiert regelmäßig seinen Schmerzzustand, den Erfolg der eingesetzten Therapie, die Verbesserungen aber auch eventuelle Verschlechterungen. Mit den regelmäßigen Angaben hilft der Patient aktiv bei der Therapie mit. Dies steigert die Patienten Compliance und Motivation, der Patient fühlt sich ernstgenommen.

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